Park Schönfeld wurde von Nikolaus Heinrich von Schönfeld (1733 - 1795) erbaut. der auch das im Park auf dem Lengberg befindliche Schlösschen errichten ließ.

Der Park stellt einen hohen Freizeitwert für die Bürger dar und liegt zwischen den Stadtteilen Wehlheiden und Niederzwehren und wird von einem Bach (Schönfeldbach) durchzogen, der die zwei Teiche mit seinem Wasser durchfließt.

Im Winter werden die Hänge von den Kindern zum Rodeln genutzt und die Teiche bieten eine ideale Eislauffläche. Im 2. Weltkrieg wurde das im Park erbaute Schützenhaus durch eine Bombe zerstört und der alte Löwenzwinger am Rand des zweiten Teiches wurde nach 1958 abgerissen.

Das Schlösschen liegt im nördlichen Teil des Parks und direkt davor liegt der Botanische Garten, der in westlicher Richtung weit in den Hang vom Park Schönfeld hineinreicht.

Klangpfad im Park Schönfeld

 Erlebnissse auf dem Klangpfad Park Schönfeld,

der von Prof. Walter Sons initiiert wurde.

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Nachfolgend wird eine Beschreibung und Historie

des Summsteins erläutert.

Summstein

 

Auf diesem Foto sieht man einen Stein (einen sogenannter Summstein) mit einer Aushöhlung (Summloch genannt). Solche Summsteine wurden in vorchristlicher Zeit von Priestern auf der Insel Malta entwickelt und man hat sie in mittelalterlichen Klöstern in der Bretagne entdeckt.

Steckt man den Kopf in die Öffnung und summt, so werden diese Schallwellen reflektiert und breiten sich auf den ganzen Körper aus. Alle äußeren Geräusche werden abgeschirmt und man hört nur noch sich selbst.

Der Summstein bewirkt, dass man die Sinne über die spielerische Erfahrung mit der eigenen Stimme durch Summen und Resonanz wahrnimmt. Atmet man tief summend in dem Summloch aus, so können die Töne in Resonanz geraten und erzeugen dadurch Vibrationen, die den ganzen Körper erfassen. Die Vibrationen sind mit der Hand im Halsbereich nachspürbar und sind bis in die Zehenspitzen zu spüren. Das Summen in verschiedenen Tonlagen löst jeweils ein stärkeres oder schwächeres Kribbeln im Körper aus.

Solche Summsteine werden oft in öffentlichen Anlagen zur Förderung der Sinneswahrnehmung aufgestellt. Bei der Nutzung des Steines stärken solche Sinneserfahrungen die Ressourcen des Menschen und sensibilisieren ihn dafür, die Umwelt und sich selbst mit allen Sinnen bewusster wahrzunehmen.

Die Vibrationen sollen bewirken, dass man die Sinne entfalten kann und in verschiedenen alten Kulturen wurden sie vermutlich zur Heilung und Meditation benutzt.

Fotos von den Exponaten am Klangpfad Park Schönfeld 22.Juni 2012

Initiator Herr Professor Walter Sons

 

Klänge betören die Sinne und lassen das Herz tanzen

 

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